Über uns

Alles hat seine Zeit - und seine Geschichte! Wer sind wir? Warum tun wir das, was wir tun? Erfahren Sie hier, wie wir zu dem geworden sind, was wir sind. Wir laden Sie ein auf eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit.

2025


Die Baugeschäfte Pentzin&Nägeler, Ernstotto-Pentzin-Bau sowie Hansa-Glasbau werden aufgelöst und in die Strukturen der Pentzin Immobilien GmbH&CO.KG integriert. Der unternehmerische Fokus liegt fortan ausschließlich auf der Verwaltung, der Sanierung und Erweiterung des eigenen Immobilienbestandes. 

2020


Jost Pentzin zieht sich aus dem operativen Tagesgeschäft zurück und überlässt den Söhnen Frank & Christian Pentzin die Firmenleitung. Über Jahrzehnte hat er die Entwicklung des Unternehmens entscheidend mitgestaltet. 

Christian Pentzin übernimmt fortan die operative Geschäftsleitung der gesamten Verwaltung und ist Ansprechpartner für Mieter, Partnerunternehmen und Dienstleister. Unter seiner Verantwortung wird die Firma in den Folgejahren modernisiert und digitalisiert. Frank Pentzin betreut primär das Projektgeschäft und begleitet den Modernisierungs- und Entwicklungsprozess der Gesellschaft.

2017

Im Februar 2017 verstirb Ernstotto Pentzin im Alter von 94 Jahren, der das Unternehmen über viele Dekaden geprägt hatte. Auch im hohen Alter blieb er eng mit der Firma verbunden. Durch seine geradlinige und verlässliche Haltung hat er die Arbeitsweise und Kultur der Firmengruppe nachhaltig geprägt. 

2016

Gründung der Pentzin Immobilien GmbH & Co.KG als Familiengesellschaft. Die Neugründung dient dem Zusammenschluss des familiären Immobilienbestandes in eine gemeinsame gewerbliche Grundstücksverwaltung zur Bündelung sämtlicher Prozesse. Frank Pentzin tritt als Gesellschafter und Geschäftsführer in die Pentzin Immobilien GmbH & Co.KG ein. 

2015 - 2016

 Gründung der appartello GmbH durch Frank Pentzin. Der Serviced Apartment Betreiber eröffnet 2016 das appartello - smartime living Hamburg mit 80 gewerblichen Apartments. Das Unternehmen wird gemeinsam mit dem Geschäftspartner Heiko Fuhlendorf betrieben. 

2010

Das BRABAND Bistro&Wein wird als Gastronomie direkt am Alsterlauf unter der operativen Leitung der Alsterkrug Hotel GmbH&Co.KG von Frank Pentzin eröffnet. Der charmante, kleine Backsteinbau entstand im Zuge des Alsterkanals von 1920-1924 und steht unter Denkmalschutz.

2009

Christian Pentzin tritt als zweitältester Sohn von Jost Pentzin in die Geschäftsleitung der Grundstücksverwaltung ein. Der Diplom-Betriebswirt (FH) absolvierte seine Ausbildung zum Immobilienkaufmann in Hamburg und schloss von 2006-2009 sein Fachhochschulstudium im Studiengang Immobilienwirtschaft an der HfWU am Standort Geislingen an der Steige ab, bevor er den Weg ins Familienunternehmen einschlug.  

2007

Frank Pentzin tritt als ältester Sohn von Jost Pentzin nach 10 Jahren Berufserfahrung in der nationalen und internationalen Hotellerie als Hotelbetriebswirt in die Geschäftsführung der Alsterkrug Hotel GmbH&Co.KG ein und übernimmt die Leitung des Familienhotels. 

1997

Das Alsterkrug Hotel wird auf dem Nachbargrundstück um 25 Zimmer erweitert. Viele Investitionen und eine Klassifizierung als 4 Sterne+ Hotel sowie die Auszeichnung als „Best Western Premier“ steigert Ansehen und Erfolg des Hauses.

1985

Eröffnung des Alsterkrug Hotels mit 80 Zimmern an der Alsterkrugchaussee. Der Eigenbau wird fortan durch Jost Pentzin und die Eheleute Werner geführt. Im gleichen Jahr erfolgt der Anschluss an das UNITELS Reservierungssystem, welches später zu Best Western Deutschland umfirmierte. Ab 1992 wird das Haus durch Herrn Christian Haselmeyer geführt. 

1975

Der Sohn Jost Pentzin tritt in die Geschäftsleitung ein. Sein Studium an der Technischen Hochschule in Hannover schloss er 1975 als Diplomingenieur ab, nachdem er vor und während seines Studiums in mehreren Bereichen des Baugewerbes praktisch gearbeitet hatte. Besonders engagiert sich Jost Pentzin bei der Entwicklung der Firma Hansa-Glasbau GmbH und des Glasstahlbetonbaus allgemein, welche die nächsten 20 Jahre ein prägendes Element der Hamburger Baulandschaft wurde. 

1946 - 1975

1946 verstirbt Johann Heinrich Pentzin im Alter von 77 Jahren. Hans Heinrich Nägeler konnte sich als hochbetagter Mann nicht mehr persönlich um das Schicksal der Firma kümmern. Bei seinem Tod im Jahr 1953 war er 82 Jahre alt. Er hinterließ keinen männlichen Nachfolger. Beide Gründer hatten sich in rund 40 Jahren selbständiger Unternehmertätigkeit hohes Ansehen in Hamburg erworben. Redlichkeit, Umsicht, Fleiß sowie eine gewisse Selbstbeschränkung bestimmten ihr Handeln, das stets von hanseatischem Geist geprägt war. 

1945

Ernstotto Pentzin folgt als dritter Sohn diesem Vorbild, als er im Alter von nur 23 Jahren in die Fußstapfen seines Vaters eintrat. Bevor er als Soldat in den Krieg geschickt wurde, lernte er Maurer und bestand anschließend sein Ingenieur-Examen an der Bauschule in Hamburg. Schwer verwundet hatte er dann die Gelegenheit, an der Technischen Hochschule in Danzig zu studieren, bis ihn das Kriegsende nach Hamburg zurückbrachte. Seine Baumeisterprüfung bestand er 1950. Ernstotto Pentzin musste mit nur 23 Jahren in der schweren Nachkriegszeit das Firmenschiff wieder flott machen. Ganz im Sinne seiner Vorgänger gelang es ihm, das Unternehmen mit einfachen Mitteln aus kleinsten Anfängen heraus zu neuer Blüte zu führen. So wurde eine große Anzahl an Wohn, Geschäfts- und Gewerbebauten für private und öffentliche Hand sowie für namhafte Wohnungsbaugesellschaften, für Banken und Sparkassen errichtet. 

Ebenso sind die von Pentzin & Nägeler errichtete Erlöserkirche am Berliner Tor, die russisch-orthodoxe Kirche in Stellingen und zahlreiche Schulen hervorragende Zeugen dieser Zeit. Dadurch hat Ernstotto Pentzin einen ebenso festen Platz in der Hamburger Bauwirtschaft errungen wie die Gründer.

Der zunächst notwendige Wiederaufbau lief langsam aus. Ernstotto Pentzin folgte weiterhin der Firmentradition und errichtete neue Bauten auf eigene Rechnung. Nach Erwerb, Erschließung und Bebauung von Grundstücken wurden die Objekte verkauft oder in die eigene Grundstücksverwaltung übernommen.

1907 - 1945

Heinrich Nägeler war der Praktiker der Firma. Er beaufsichtigte die Baustellen, führte Verhandlungen mit Geschäftsfreunden und Lieferanten und bemühte sich um neue Aufträge. Schon zu Beginn des 1. Weltkrieges hatte die Firma 54 Großbauten errichtet, darunter viele Bauten für den Hamburger Staat, so z.B. sämtliche Umbauarbeiten der Räumlichkeiten für die Hamburger Bürgerschaft im Rathaus. Beide Inhaber wurden für 4 Jahre zu Stadtbaumeister ernannt.
 
Doch der 1. Weltkrieg unterbrach jäh diese gedeihliche Entwicklung. Der älteste Sohn von Johann Pentzin, den er als seinen Nachfolger vorgesehen hatte, musste das begonnene Hochbau-Studium für den Wehrdienst unterbrechen und fiel als Soldat. Durch die anschließende Inflation verloren beide Inhaber ihr Vermögen. Doch sie fingen wieder ganz von vorne. Als der 2. Weltkrieg begann, hatten sie u.a. 19 Großwohnhäuser auf eigene Rechnung errichtet, so dass sie hofften, nach einem arbeitsreichen Leben einen geruhsamen Lebensabend genießen zu dürfen.
 
Aber der 2. Weltkrieg traf die Firma erneut hart und nahezu vernichtend. Durch den Bombenkrieg verlor sie 1943 nahezu alle ihre eigenen Häuser und Betriebseinrichtungen. Das übrige Vermögen wurde abermals entwertet. Zudem verlor Johann Pentzin seinen zweiten Sohn, der einen großen Teil der Verwaltungsarbeit im Büro geleistet hatte, so dass er im hohen Alter von 75 Jahren in seiner Tätigkeit wieder auf sich selbst angewiesen war. 

1907

Am 9. Juli 1907 wurde das Baugeschäft Pentzin & Nägeler gegründet. 

Johann Heinrich Pentzin kam 1890 als junger Mann aus seiner Heimat Mecklenburg nach Hamburg. Vorher hatte er in Neustadt nach bestandener Gesellenprüfung im Maurerhandwerk die Baugewerbeschule mit "Auszeichnung" abgeschlossen. Anschließend sammelte er vielseitige Erfahrungen als Bautechniker und später auch als Architekt. Von der Hamburger Gewerbekammer erhielt er den Meisterbrief und wurde später Baumeister.

Hans Heinrich Christian Nägeler stammt aus Husum in Schleswig-Holstein. Er erlernte ebenfalls das Maurerhandwerk. Nach etlichen Wanderjahren im In- und Ausland kam er 1896 nach Hamburg, wo er sich als Maurerpolier niederließ. Jeder im Baugewerbe tätig, lernten sich beide Anfang des vorherigen Jahrhunderts kennen und schätzen. Sie beschlossen, sich gemeinsam selbstständig zu machen. 

Unsere Bauten

Best Western Premier Alsterkrug Hotel

 Eigentumswohnungen in Rahlstedt

Turm der Erlöserkirche am Berliner Tor